Hallen-WM: Ricarda Lobe nur knapp am Halbfinale vorbei
Die Hürdensprinterinnen bestritten am Sonntagmittag die letzte Vorentscheidung bei der Hallen-WM in Torun. In sechs zum Teil sehr engen Vorläufen wurden die 24 Halbfinalistinnen gesucht.
Ganz dicht dran am Halbfinale war Ricarda Lobe (MTG Mannheim). Die 31-Jährige lief wie insgesamt neun Hürdensprinterinnen zwischen 8,00 und 8,05 Sekunden. Mit auf die Tausendstel exakten 8,030 Sekunden fehlten der Deutschen Hallenvizemeisterin neun Hundertstel, um sich über die Zeit für das Halbfinale am Sonntagabend zu qualifizieren.
Stimme zum Wettbewerb:
Ricarda Lobe (MTG Mannheim)
„Ich habe mich schon im Warmup nicht so gut gefühlt, ich hatte Probleme an die erste Hürde ranzulaufen. Diesen Fehler nimmt man dann mit zu den nächsten Hürden und kann hinten heraus nicht mehr viel machen. Dann fehlt am Ende diese eine Hundertstel zum Weiterkommen. Da ist ärgerlich, zumal es eine schnelle Bahn ist. Ich wäre supergern im Halbfinale gestartet, nun probiere ich, heute Nachmittag noch einmal die gute Stimmung in der Halle aufzusaugen. Emotional war es ein riesiger Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, dass ich in dieser Hallensaison nach neun Jahren wieder unter acht Sekunden gelaufen bin. Dieses gute Gefühl nehme ich mit in die Sommersaison.“
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