Hallen-WM: Erst Hausrekord für Jacqueline Otchere zu hoch

  22.03.2026    BLV Top-News BLV BLV-Wettkampf BW-Leichtathletik Top-News BW-Leichtathletik Wettkampfsport Leistungssport
Erst als Nachrückerin kam Stabhochspringerin Jacqueline Otchere zum Hallen-WM-Start in Torun. In einem engen Finale flog sie mit 4,55 Metern bis auf fünf Zentimeter an ihre Bestleistung heran. Erst 4,70 Meter waren für die Mannheimerin am Sonntag zu hoch. Das bedeutete Rang zehn.

Zwei saubere Versuche über 4,35 und 4,55 Meter. Dann ging es für Jacqueline Otchere (MTG Mannheim) im Stabhochsprung-Finale am Sonntagabend in ganz neue Höhen. Denn bereits als dritte Höhe lagen 4,70 Meter auf – gleichbedeutend mit der potenziellen Steigerung der Bestleistung der Mannheimerin von zehn Zentimetern. Doch diesmal wollte die Latte (noch) nicht liegenbleiben.

In der Endabrechnung sprang die erst spät nachgerückte Jacqueline Otchere auf Rang zehn. Nur zweimal war die 29-Jährige in ihrer Karriere besser. 2018 in London und Anfang Februar beim Hallenmeeting in Dortmund. Beide Male meisterte sie 4,60 Meter. Dass auch Höhen jenseits dieser Bestleistung für die Deutsche Hallenmeisterin möglich sind, bewies sie in dieser Hallensaison eindrucksvoll. Speziell am Sonntag in Torun mit der hohen Einstiegshöhe und der extremen Steigerung von 20 Zentimetern zwischen den ersten beiden Höhen.

Für neun Stabhochspringerinnen ging es bei 4,80 Metern weiter. Aber nur zwei von ihnen schafften diese Höhe: Molly Caudery (Großbritannien) und Tina Sutej (Slowenien). Für den Rest waren die 4,80 Meter zu hoch. So wurde die Bronzemedaille gleich dreimal vergeben. Amalie Svabikova (Tschechien), Imogen Ayris (Neuseeland) und Angelica Moser (Schweiz) nahmen alle Höhen bis 4,70 Meter im ersten Anlauf. Den WM-Titel sicherte sich Molly Caudery. Die Britin meisterte die Siegeshöhe von 4,85 Metern, während Tina Sutej dreimal scheiterte.

Stimme zum Wettbewerb:

Jacqueline Otchere (MTG Mannheim)
„Das war ein super Wettkampf, zumal ich ja erst sehr spät nachgerückt bin. Ich bin heute einen Stab gesprungen, denn ich vorher noch nie in der Hand hatte. Natürlich fehlen mir aktuell noch einige Wettkampfsprünge und Trainingssprünge, da ich vergangenes Jahr sehr lange von einem Bienenstrich ausgebremst wurde. Aber in dieser Hallensaison habe ich eine gute Basis für den Sommer gelegt. Dann soll es Richtung 4,70 Meter und höher gehen.“

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Martin Neumann (leichtathletik.de) / wlv